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Ziviler Friedensdienst

Südsudan: Neuausrichtung ZFD-Landesprogramm und Einführung neuer Koordinator
AGEH-Geschäftsführer Martin Vehrenberg, Dr. Friederike Repnik und Martin Nambula zu Besuch beim Chargé d’Affaire des Vatikan (3.v.l.), Monsignor Kadima, in Juba/Südsudan.

Seit 2009 ist die AGEH mit einem Landesprogramm des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) im Südsudan aktiv. Mit dem Beginn der neuen Programmphase 2019-2022 ist nun eine Neuausrichtung des Programms verbunden: Zusammen mit den Partnerorganisationen vor Ort hatten die ZFD-Verantwortlichen der AGEH in 2018 eine Länderstrategie mit neuen Schwerpunkten erarbeitet, welche den aktuellen Friedensbedarfen im Südsudan begegnen: die Überwindung der Fragmentierung der Gesellschaft und der sozialen Spaltung, die Förderung des sozialen Zusammenhalts und die Stärkung von Strukturen der Friedensarbeit sowie der Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit – diese Themen stehen ab sofort im Mittelpunkt der ZFD-Arbeit der AGEH im Südsudan.

 

Partnerorganisationen sind die Justice and Peace Commissions (JPC) verschiedener Diözesen, die Catholic University of South Sudan, der Jesuit Refugee Service (JRS) Südsudan sowie das Catholic Radio Network (CRN). Ab Anfang 2020 werden voraussichtlich die AGEH-Fachkräfte ihre Arbeit im neu ausgerichteten Programm aufnehmen.

 

Die Arbeit bereits begonnen hat der neue ZFD-Landeskoordinator im Südsudan, Martin Nambula, der Anfang September durch AGEH-Geschäftsführer Martin Vehrenberg und die vorherige Interims-Landeskoordinatorin Dr. Friederike Repnik in sein Amt eingeführt und Partnern und Stakeholdern vorgestellt wurde. Friederike Repnik, die die neue ZFD-Landesprogrammphase 2019-2022 vorbereitet  hatte, wird als Beraterin auf Zeit für das Schwerpunktthema „Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit“ Martin Nambula sowie Partner und Fachkräfte in ihrer Arbeit beraten und begleiten.