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Workshop in San Salvador

Erinnerungskultur im Blick
Die Schulung im Museum wurde gut angenommen

Im "Museum für Wort und Bild" (Museo de la Palabra y la Imagen) in San Salvador befassten sich 27 Gesundheitsarbeiter/-innen mit dem Thema "Geschichte des bewaffneten Konflikts und Erinnerungskultur". Denn wer Bürgerkriegsveteranen verstehen und sie ganzheitlich behandeln will, muss die Geschichte seiner Patienten kennen.


Schaubilder verdeutlichen Beziehungsgeflechte

Bei diesem ersten Workshop wurden an drei Abenden Gesundheitsarbeiter/-innen aus den östlichen Landesteilen geschult. Geplant sind Fortbildungen für das Fachpersonal von Gesundheitsstationen im ganzen Land.

 

Das Gesundheitsministerium von El Salvador war mit dem Wunsch an das Museum herangetreten, Mitarbeiter/-innen des "Aktionsprogramms für Kriegsveteranen" zu coachen.


Wie höre ich richtig zu? Anna Theißen gibt Hilfestellungen

Als Referentinnen konnte das Museum Claudia Anay García und die Anthropologin Anna Theißen gewinnen. Gefördert wurde der Workshop mit Mitteln der deutschen Bundesregierung durch die AGEH, die die Friedensfachkraft Anna Theißen im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) nach Mittelamerika entsandt hat.

 

Gemeinsam mit Gruppen und Organisationen, die sich der Kultur des Friedens verschrieben haben, will sie den Teufelskreis der Gewalt durchbrechen. Die Kooperation im Rahmen des ZFD setzt auf die Ausrichtung gemeinsamer Werte und will die strukturellen Ursachen von Unrecht und Gewalt angehen und verändern.

 

Text und Fotos: Tania Primavera Preza