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fid-Zwischenseminar in Peru

Prägende Begegnungen
Diskussionsrunde während des Seminars

Aus Ecuador, Bolivien, Paraguay, Nicaragua und Panama sind  sie in die peruanische Hauptstadt Lima gekommen: 41 Jugendliche. Warum? Sie haben vom 21. bis 28. Januar 2017 an einem fid-Zwischenseminar in dem kleinen Ort Chaclacayo teilgenommen. Zu erzählen gab es viel, denn die jungen Menschen absolvieren gerade ihren Freiwilligendienst in Lateinamerika.

 

Dabei werden sie  von der fid-Servicestelle für internationale Freiwilligendienste begleitet – auch vor Ort. So haben sich die Jugendlichen unter Leitung von Inge Sauren, Referentin für pädagogische Begleitung und Fortbildung, über ihre Erfahrungen ausgetauscht und ihre bisherige Zeit in ihrem Freiwilligendienst reflektiert.


Besuch im Museum "Lugar de la Memoria"

Auch ein Besuch des Museums "Lugar de la Memoria" in Lima stand auf dem Programm, bei dem sie sich mit der Aufarbeitung der jüngsten Geschichte in Peru auseinandergesetzt haben.

 

Das Seminar fand just in der Zeit statt, in der immer mal wieder "haicos", sogenannte Schlammlawinen durch starke Regenfälle  rund um Chaclacayo ausgelöst werden. Einmal musste die Gruppe zwei Tage auf Strom und fließendes Wasser verzichten. Auf der Rückreise von Lima musste der Bus dem entgegenkommenden Wasser ausweichen und zwei Stunden warten bis die Straße geräumt wurde. Doch auf all diese unvorhersehbaren Ereignisse haben die Freiwilligen gelassen reagiert: "Wir haben hier in unseren Einsatzländern schon einiges erlebt. Es muss ja auch nicht immer perfekt sein."


Warm-up-Spiel sorgt für Freude

Für viele Freiwillige war die gemeinsame Zeit in Lima von einer großen Wiedersehensfreude geprägt: Einige kannten sich bereits aus den trägereigenen Vorbereitungen und haben sich erst am Zwischenseminar wiedergesehen. Viele Freiwillige merken an so einem Kurs, wie schnell die letzten Monate vergangen sind und starten gleichzeitig mit neuer Motivation und Freude in ihre letzten Monate.

 

Bei dem Seminar ist besonders deutlich geworden, dass die Zusammenkünfte mit den Menschen, vor allem mit den Kindern und Jugendlichen, die bewegendsten und bedeutendsten Momente für die jungen Menschen in ihren Einsatzstellen sind. Diese Begegnungen mit den Leuten vor Ort prägen den Freiwilligendienst und machen ihn zugleich aus.


Text und Bilder: Inge Sauren / Bearbeitung: Theresa Meier