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Als Fachkraft in Haiti

Sprachkurs gefällig?
AGEH-Fachkraft Blanka Havrillová (Foto: Chery Florckencie)

Die Pädagogin Blanka Havrillová ist seit Anfang des Jahres mit ihrem Mann und ihrer siebenjährigen Tochter in Haiti. Im November vergangenen Jahres sollte sie dort eigentlich ihre Arbeit als AGEH-Fachkraft aufnehmen, doch Hurrikan Matthew hatte dies unmöglich gemacht. Mit ihrem Videotagebuch lässt sie uns regelmäßig an ihrer Zeit vor Ort teilhaben.

 

Aktuell bietet uns Blanka Havrillová, die die Diözese Jérémie in pädagogische Fragen berät, einen kleinen Sprachkurs in Kreol. Gleichzeitig zeigt sie uns die Fortschritte eines Haitianers, der gerade Deutsch lernt.


"Ich freue mich, dich zu sehen"

In Jérémie ist es jetzt sehr heiß, die Sonne scheint hell. Körperliche Arbeit ist fast unmöglich, denken geht nur langsam. Mangos reifen, die Ananas hat am Markt ihren Tiefpreis erreicht. Der Präsident ist schon mehr als 100 Tage im Amt. Die Hauskatze ist nach dem langem Regen verschwunden. Der Nachbar hat sein Haus neu gestrichen. Die Tage vergehen. Ihr könnt wieder kurz, für eine Minute, Jérémie besuchen. Eske ou anfòm?:


Kreol verbindet die Haitianer, es ist die Muttersprache. Man schreibt WhatsApp Nachrichten in Kreol. Die Zeitung Le Nouvelliste druckt die Werbung in Kreol. Als erste Fremdsprache wird Französisch unterrichtet, Englisch möchte man gerne können, Spanischkurse werden in Jérémie auch angeboten. Deutsch gibt es hier auch. Ich traf Menschen, die in Deutschland studiert haben oder dort geschäftlich unterwegs sind. Ihr Deutsch war deutlich besser als mein Kreol.

 

In diesem Video spricht Marc. Er lernt Deutsch, damit er in einem deutschsprachigem Land studieren kann. Viel Erfolg!

 

Blanka.