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Mitarbeit in der städtischen Entwicklung
In vielen afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen
Ländern nimmt der Anteil der in den Städten lebenden Bevölkerung
beständig zu. Dies hat unabsehbare soziale, wirtschaftliche,
politische und ökologische Folgen für die betroffenen
Länder. Die Bedeutung des Aufgabenfeldes der städtischen
Entwicklung wird daher immer größer. Die Unterstützung
von Programmen zur Verbesserung des Wohnbaus und Wohnumfeldes in
städtischen Gebieten ist ein zentraler Aufgabenbereich für
Fachkräfte in diesem Bereich. Darüber hinaus wird eine
Verknüpfung von Erfahrungen des ländlichen Entwicklungsbereichs
mit Erfahrungen der städtischen Entwicklung angestrebt und
fordert vielfältige Grundkenntnisse von der Fachkraft.
Zu
den Aufgaben von Fachkräften im Bereich der städtischen
Entwicklung gehören:
- Mithilfe
bei der Entwicklung und Implementierung von Maßnahmen der
Organisationsentwicklung und Strukturförderung im städtischen
Raum
- Beratung
von Gruppen, lokalen Gremien und Organisationen zur Förderung
der städtischen Entwicklung und im Hinblick auf eine strukturelle
Vernetzung
- Förderung von Prozessen der Selbstorganisation
der städtischen Bevölkerung
- Beratung, Unterstützung, Begleitung
und Vernetzung von Basisorganisationen im städtischen Raum
Bewerber/innen
sollten:
- ein Hochschulstudium im Bereich Städtebau,
Städteplanung, Stadt- und Raumplanung, Stadtsoziologie oder
einer ähnlichen Fachrichtung absolviert haben
- über einschlägige Berufserfahrung
im Bereich der städtischen Entwicklung zur Verbesserung des
Wohnumfeldes verfügen
- über Erfahrung im Bereich der Erwachsenenbildung
und Partizipationsförderung verfügen
- Englisch, Französisch, Portugiesisch
oder Spanisch beherrschen
- bereit sein, sich auf die spezifischen
Anforderungen kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit einzulassen
- fremden Lebenswelten und Kulturen aufgeschlossen
begegnen, ein hohes Maß an Flexibilität, sozialer Sensibilität
und Belastbarkeit aufweisen
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