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Mitarbeit im Bereich Soziales und Sozial Pastoral
Die katholischen Projektträger, mit
denen die AGEH bevorzugt zusammenarbeitet, stellen ihre gesamte
Entwicklungs- und Friedensarbeit sowie ihre Humanitäre Hilfe
in einen religiösen und kirchlichen Bezugsrahmen. Dieser gibt
ihnen die Beweggründe und die grundlegenden ethischen Optionen
wie die Option für Menschenwürde und Menschenrechte aller
ohne Unterschied, besonders für die der Armen, die Selbsthilfeoption
usw.
Diese Optionen genießen in der personellen Zusammenarbeit
weit über die kirchlichen Grenzen hinaus Anerkennung und Geltung.
Aber auch das im engeren Sinne kirchlich-pastorale Wirken (ihre
formellen Selbstvollzüge wie Liturgie, Verkündigung, Glaubensunterricht,
Diakonie, ihre Selbstorganisation und deren Strukturen, ihre Entscheidungsabläufe
usw.) haben eminent soziale, politische, sogar wirtschaftliche,
insgesamt kulturelle Auswirkungen. Kurz: Das soziale Wirken kirchlicher
Träger ist religiös motiviert und theologisch reflektiert,
und ihr pastorales Wirken gesamtgesellschaftlich wirkmächtig.
Diesen Zusammenhang drückt die Begriffskombination "sozial-pastoral"
aus. Sie hat ihren historischen Ursprung im Kontext des gesellschaftlichen
Wirkens der lateinamerikanischen Kirche der sechziger bis achtziger
Jahre des vergangenen Jahrhunderts, das die Reformimpulse des Zweiten
Vatikanischen Konzils umsetzen wollte, und hat seither Heimatrecht
in der katholischen Kirche.
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