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Mitarbeit als Repräsentant/in deutscher
Organisationen
Die ständige Präsenz mit eigenem
Personal in den Partnerländern wird von deutschen Organisationen
der Entwicklungszusammenarbeit vielfach als notwendig erachtet,
um sich gemeinsam mit den Partnern vor Ort für gesellschaftspolitische
Ziele einzusetzen und effiziente Strategien zu entwickeln. Hierfür
ist ein intensiver Dialog und Austausch zwischen den Partnern im
Süden und im Norden erforderlich.
Repräsentanten/innen deutscher Organisationen dienen nicht
in erster Linie als Anlauf- und Projektclearingstelle für die
Vielzahl vor Ort präsenter potentieller Partnerorganisationen,
sondern vielmehr einer Vertiefung des Dialogs mit bestehenden und
- in begrenztem Rahmen - neuen Partnern im Sinne eines gemeinsamen
und gleichberechtigten Einsatzes für entwicklungspolitische
Ziele und internationale Solidarität. Ziel ist die Entwicklungsarbeit
der Partnerorganisationen zu fördern, aufeinander abzustimmen
und miteinander zu vernetzen und zwar auf diözesaner, nationaler,
regionaler und internationaler Ebene. Die Fachkraft vertritt in
der Außendarstellung von deutschen Partnern deren Vision sowie
in deren allgemeinen, national- und regionalspezifischen strategischen
Zielsetzung.
Neue Instrumente zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den
Geschäftsstellen kirchlicher wie nicht-kirchllicher Entwicklungsorganisationen
und ihren Partnern im Süden sollen entwickelt und erprobt werden.
Auch die Erschließung neuer kirchlicher und nicht-kichlicher
Partnerorganisationen gehört zu diesem Aufgabenfeld und schließt
deren Identifikation und Einschätzung ein. Die Beobachtung
wirtschaftlicher, sozialer, religiöser und politischer Entwicklungen
in den Gastregionen und diesbezügliche Berichterstattung an
die Geschäftsstellen in Norden ist eine weitere zentrale Aufgabe
der Fachkraft.
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